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Information zur Vermietung




Was ist ein Mietvertrag?

Der Mietvertrag besteht aus zwei aufeinander bezogenen, inhaltlich korrespondierenden Willenserklärungen (Angebot und Annahme), durch welche sich der Vermieter und der Mieter über die Eigentumsnutzung gegen Entgelt verpflichten.

Formale Anforderungen eines Mietvertrages

Bei einer Immobilie handelt es sich um eine Wertanlage, und der Mietvertrag sollte keine Lücken, weder zum Nachteil des Mieters noch des Vermieters, aufweisen.
Der Vertrag sollte in schriftlicher Form verfasst werden

Was muss ein Mietvertrag beinhalten?

Die Vertragsbestimmungen sind im Grunde genommen immer die Gleichen, wir erwähnen daher nur die wichtigsten Punkte, welche unbedingt eingehalten werden müssen.
  • Vor- und Zuname der Vertragsparteien (siehe Lichtbildausweis),Geburtsdaten, Zustelladressen; bei juristischen Personen: Angabe der Firmenbuchnummer und des vertretungsbefugten Organs.
  • die Erklärung der Parteien in Bezug auf Staatsangehörigkeit
  • die besonderen und spezifischen Details des Vertragsobjektes (genaue Adresse)
  • Mietpreis und Kaution
  • Haftungsfragen bei Sach- und Rechtsmängeln
  • Übergabetermin der Immobile
  • Datum und Ort der Ausfüllung
  • Unterschrift von allen erwähnten Parteien des Vertrages (auch Zeugen) auf jeder Seite, wenn die Dokumente aus mehreren Seiten bestehen.
Wie hoch ist die Kaution?

In der Regel liegt die Kautionshöhe bei 3 bis 6 Monatsmieten. Die Höhe der Kaution wird vom Vermieter vorgegeben, variiert jedoch sehr häufig nach Art und Ausstattung des Objektes.

Wie sollen Strom, Wasser oder Gas bezahlt werden?

Sollten die Objekte mit einem Pauschalpreis angeboten werden, so enthält der Preis nicht nur alle regulären Nebenkosten (wie z.B. Müllabfuhr, Heizung, Hausverwaltung etc.), sondern zudem auch die Verbrauchskosten von Strom, Gas und eventuell Internet. Dieser Fixpreis gibt dem Mieter die Möglichkeit die monatlichen Kosten exakt zu berechnen. Die Variante wird vor allem von Firmenkunden geschätzt, die Ihre Ausgaben für einen längeren Zeitraum planen und berechnen müssen. Im Allgemeinen jedoch müssen Strom und Gas vom Mieter selbst angemeldet werden. Die Anmeldung kann dann bei den örtlichen Energieversorgern telefonisch erfolgen.

Die Pflichten der Parteien
  • Pflichten des Vermieters
Der Vermieter ist verpflichtet, die Immobilie ohne Mängel zu übergeben.
  • Pflichten des Mieters
Der Mieter ist verpflichtet, die Miete fristgemäß zuzahlen.

Was bedeutet Kaution?

Um sich im Falle von Beschädigungen auch ohne langwierige Gerichtsverfahren den Schaden decken zu können, verlangen Vermieter von Wohnungen vom Mieter üblicherweise eine Kaution.

Wie soll ich die Wohnung übergeben?

Es ist ratsam, mit dem Mieter einen Termin für die Wohnungsübergabe zu vereinbaren, bei der gemeinsam ein Übergabeprotokoll erstellt wird (auch bei einer neuen Wohnung empfehlenswert!). Dies ist im Interesse beider Parteien und beugt späteren Streitfragen vor. Das Protokoll dokumentiert den Zustand der Wohnung sowie bestehende Schäden. Sollten Sie vorhandene Beschädigungen nicht repariert haben, so haben Sie das Recht, dem Mieter momentanen "Zeitwert" (nicht den Neupreis) des beschädigten Inventars zu verrechnen bzw. von der Kaution abzuziehen.

Wie soll die Wohnungen ausgestattet werden?

Die Ausstattung der Wohnungen kann variieren. Von unmöbliert bis zu  "löffelfertig". D.h.: Die Wohnung kann gewissermaßen mit dem Koffer in der Hand bezogen werden. Es hängt auch davon ab, welcher Zielgruppe Sie Ihre Immobilie vermieten möchten.

Wie sind die Kündigungsfristen?

Die meisten Mietverträge haben eine Kündigungsfrist von 3 Monaten (das kann jedoch auf Wunsch individuell im Mietvertrag festgelegt werden). Die entsprechenden Regelungen geben den Mietern genug Flexibilität, um z.B. auf eine berufliche Veränderung reagieren zu können.